Das Moodboard: Wie ist Ihre Stimmung?
Haben Sie schon hunderte Ideen für Ihre Hochzeit gesammelt? Stundenlang in Zeitschriften geblättert, das Internet durchforstet, Kataloge gewälzt, in Deko-Läden gestöbert? Wie aber bekommen Sie all diese Inspirationen unter einen Hut? Hierbei kann Ihnen ein sogenanntes Moodboard helfen.
Was genau ist ein Moodboard?
Das Moodboard (engl. Stimmungstafel) ist eine Sammlung von Bildern, Skizzen, Materialien, Farben und Begriffen, um eine bestimmte Atmosphäre – nämlich die Ihrer Hochzeit – zu beschreiben. Da ein einzelnes Bild nicht alle Facetten abdecken kann, stellt man auf einem möglichst großem Kartonbogen eine Collage aus verschiedenen Stimmungsbildern zusammen.
Professionell wird dieses Hilfsmittel von Designern, Architekten und Innenarchitekten aber auch in der Filmindustrie und von Hochzeitsplanern als Arbeits- und Präsentationsmittel eingesetzt. Im digitalen Zeitalter funktioniert das Ganze natürlich auch per Computer. Ein Beispiel für ein digitales Hochzeits-Moodboard sehen Sie hier.
Wann ist ein Moodboard sinnvoll?
Mit einem Moodboard können Sie Ihre Ideen bildlich umsetzen und auf den Prüfstand stellen. Indem Sie die verschiedene Elemente in einer Collage zusammenbauen, merken Sie schnell, was zusammen passt und was nicht. Durch diesen Gesamteindruck können Sie dann leichter Entscheidungen treffen und Fehlkäufe vermeiden.
Wie erstellt man ein Hochzeits-Moodboard?
In unserem Beispiel haben wir eine Styroporplatte (50 cm x 40 cm) verwendet und mit passendem Geschenkpapier bezogen. Wer mag, kann die Tafel noch mit Satinbändern verzieren. Papier und Bänder wird einfach mit Reißzwecken auf der Rückseite befestigt. Danach alles darauf pinnen, was Sie gesammelt haben: Bilder (Hochzeitskleid & Anzug, Dekorationen, Ringe, Gastgeschenke, Blumen, Locations etc.), Farben (am besten Papiermuster) und Materialien (Papier, Bänder, Perlen und andere Dekorationsmuster).
Extra-Tipps:
- Denken Sie über den Tellerrand und pinnen Sie alle Bilder auf die Tafel, die Ihre Stimmung wiedergeben – auch wenn sie erstmal gar nichts mit Hochzeiten zu tun haben.
- Erstellen Sie das Moodboard gemeinsam mit Ihrem Partner, so können Sie zusammen planen, wie Ihr schönster Tag aussehen soll.
- Notieren Sie auf der Rückseite der Bilder, wo Sie sie gefunden haben. So können Sie diese später einfacher zuordnen, wenn Sie Ihre (Kauf-) Entscheidungen getroffen haben.
- Keine Panik, wenn es beim ersten Mal nicht perfekt aussieht! Bilder austauschen und weiter hin und her schieben, bis Sie sich mit der Optik wirklich wohl fühlen.



