Diamant – Das Symbol der Liebe
Diamanten üben eine tiefe Faszination auf uns aus. Je größer, reiner und weißer ein Diamant ist, umso seltener kommt er in der Natur vor und demenstprechend wertvoller ist er auch. Allerdings können zwei Diamanten gleicher Größe auf den ersten Blick zwar gleich aussehen – aber trotzdem ist ihr Wert vollkommen unterschiedlich.
Deshalb wird die objektive Qualität von Diamanten wird durch die sogenannten “4C” bestimmt:
Carat: Das Gewicht wird in Karat gemessen und ist maßgebend für den Wert. Es zeugt auch von der ursprünglichen Größe, die der Diamant vor seiner Bearbeitung besessen hat (durch das Schleifen verliert er enorm an Massen). Ein Karat hat 0,2 Gramm.
Color: Die beste Farbe eines Diamanten ist die völlige Farblosigkeit. Bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in den Regenbogenfarben wieder aus.
Clarity: Die meisten Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und je kleiner diese sind, umso besser kann das Licht den Stein durchdringen. Mit der Reinheit steigt auch der Wert.
Cut: Der Schliff eines Diamanten und die Anordnung der Winkel und Proportionen. Mit dem richtigen Schliff kann der Diamant erst seinen vollen Glanz entfalten.
Übrigens: Die beiden Begriffe Diamant und Brillant werden oft fälschlich synonym gebraucht. Tatsächlich ist ein Brillant aber ein geschliffener Diamant im Brillantschliff (mindestens 32 Facetten plus Tafel im Oberteil, mindestens 24 Facetten plus gegebenenfalls Kalette im Unterteil).
Bildquelle: www.marrying.de




Trotzdem sollte man nicht vergessen:
1. Es wird immer von Diamantenbörse gesprochen, doch es ist keine Börse im eigentlichen Sinn. Bei Diamanten muss immer noch ein Käufer gefunden werden.
2. Diamanten werden immer Kostengünstiger technisch hergestellt.
3. Nur eine Hand voll Mienenunternehmen teilen den Markt unter sich auf und es gibt keine wirklich seriösen Zahlen darüber wie viele Diamanten auf Halde abgebaut werden um das Angebot künstlich zu verknappen und die Preise hoch zu halten. (Diamantenblase die auch einmal platzen kann.)
4. Diamanten werden in US Dollar gehandelt und Kursschwankungen sind nicht immer rational vorhersehbar.
5. Speziell in Deutschland besteht noch das Problem, dass der Privatanleger beim Kauf von Diamanten,19% MwSt. zu zahlen hat. (Gold unterliegt nicht der MwSt.)
Alles das, ändert aber nichts an der unvergänglichen Schönheit des edelsten aller Steine, dem Diamant. Nicht um sonst spricht man auch von der Diamantenen Hochzeit.
Gruss Peter