Während der kirchlichen Trauung kommen viele Rituale und Symbole zum Einsatz. Eines davon ist die die Hochzeitskerze. Sie ist kein zwingender Bestandteil der Trauung, wird aber von vielen Brautpaaren mit in die Zeremonie eingeplant – als besonderes Symbol für die Liebe und das Licht.
Die Traukerze steht während der gesamten Trauung vor, auf oder neben dem Altar. Bei einigen Trauungen wird die brennende Traukerze vom Brautpaar selbst mit zum Altar gebracht. Alternativ dazu trägt sie ein Trauzeuge, Kind, Verwandter oder Freund am Anfang des Hochzeitszuges mit in die Kirche. Oder aber sie wird vor Beginn der Trauung beim Küster abgegeben, der sie am Altar platziert. Die Kerze wird dann während oder nach der Predigt an der meisten brennenden Osterkerze angezündet (falls das Brautpaar noch Tauf- oder Erstkommunionkerzen besitzt, können diese auch eingeplant werden). Ein kurzer Spruch, der während dem Anzünden von Verwandten des Brautpaares vorgelesen wird, verstärkt den Sinn der Kerze. Hier finden Sie eine gute Sammlung zu Kerzengedichten.

Unser Tipp: Verteilen Sie vor der Trauung gemeinsam mit den Kirchheften auch kleine Kerzen für alle Gäste auf den Kirchenbänken. Nach dem Anzünden der Traukerze stimmt der Chor ein Lied an. Das Brautpaar zündet nun die erste kleine Kerze mit der Traukerze an und gibt diese an einen nahen Verwandten (z.B. die Brautmutter) weiter - und dann entzündet eine Kerze die nächste. Im Anschluss kann der Pfarrer Ihre Gäste bitten, immer dann einen lieben Gedanken an das Brautpaar zu schicken, wenn die Kerze zuhause wieder angezündet wird. weiterlesen…