Quecksilber und Zyanid in der Goldproduktion, hoher klimaschädlicher Energieverbrauch: In den vergangenen Jahren ist die Schmuckproduktion (und die damit verbundenen ökologischen und sozialen Probleme) zunehmend in die Kritik geraten. Laut der Umweltorganisation Oxfam wird durch die Herstellung von einem Paar Trauringen bis zu 20 Tonnen Giftmüll produziert. Kein romantischer Gedanke für ein Brautpaar, das sich mit den Eheringen ein Symbol der konfliktfreien Zusammengehörigkeit und ewigen Liebe wünscht.
Aber es geht auch anders! Jan Spille von der TrauringManufaktur in Hamburg: „Wir fertigen unsere Ringe so ausschließlich wie möglich aus Rohstoffen, die auf ökologisch- und sozialgerechte Weise abgebaut, weiterverarbeitet und gehandelt wurden oder aus Recyclingsystemen stammen.“ In direkter Zusammenarbeit mit Händlern und Arbeitern – aus Minenprojekten in Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Deutschland – kann die Herkunft der verarbeiteten Rohstoffe nachvollzogen werden. So werden Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung von Umwelt- und Lebensräumen ausgeschlossen. Stattdessen leben und arbeiten die Produzenten unter menschenwürdigen Bedingungen und bekommen faire Löhne gezahlt. weiterlesen…

Gemeinsames Anschneiden der Hochzeitstorte 


